Bevor Sie ein Bauprojekt starten, lohnt sich ein genauer Blick in den Boden. Denn gerade bei weichen Böden, hohem Grundwasserstand oder stark wechselnden Bodenschichten wie Lehm, Torf oder Sand reicht eine klassische Flachgründung nicht aus, um ein stabiles Fundament zu bauen. Stattdessen braucht es eine Tiefgründung, die Lasten zuverlässig in tiefere, stabile Schichten ableitet – also dorthin, wo wirklich Halt ist. Die Pfahlgründung hat sich hier als zuverlässigste Methode erwiesen.
Doch welche Pfahlart für Ihr Bauvorhaben am besten geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab: Wie ist der Boden aufgebaut? Was genau soll gebaut werden? Wie sieht die Baustelle aus – eng, zugänglich, bebaut? Und nicht zuletzt: Wie viel Last muss das Fundament überhaupt tragen? Ob Rammpfahl, Bohrpfahl, Mikropfahl oder Verdrängungspfahl: Es gibt verschiedene Arten der Pfahlgründung. Die Kunst liegt darin, die richtige für Ihr Projekt zu wählen.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Arten von Pfahlgründungen es gibt, wie sie funktionieren und für welches Bauprojekt sie sich am besten eignen. Mit dabei: echte Praxisbeispiele, technische Hintergründe und konkrete Tipps für Ihre Planung.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
Pfahlgründungen zählen zu den sichersten Methoden im Tiefbau, wenn der Boden an der Oberfläche nicht tragfähig genug ist, etwa bei Lehm, Sand, Torf oder hohem Grundwasserstand. Sie leiten die Lasten eines Bauwerks über Pfähle tief in stabile Bodenschichten und sorgen so für ein dauerhaft stabiles Fundament.
Je nach Baugrund, Gebäudetyp und Baustellensituation kommen von Rammpfählen über Bohrpfähle bis hin zu Mikropfählen oder Verdrängungspfählen unterschiedliche Pfahlarten zum Einsatz. Besonders in Norddeutschland mit seinen weichen Böden sind Pfahlgründungen im Wohnungsbau, Industrieanlagen und Küstenregionen weit verbreitet.
Die Wahl des richtigen Pfahlsystems hängt von der Bodenuntersuchung, der Traglast, den Platzverhältnissen und den technischen Anforderungen ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich frühzeitig von einem erfahrenen Fachbetrieb wie Thade Gerdes beraten.
Was ist eine Pfahlgründung?
Nicht jeder Boden bringt die nötige Tragfähigkeit mit, um ein Gebäude sicher zu tragen. Besonders bei weichen oder durchfeuchteten Bodenschichten kommt eine klassische Flachgründung schnell an ihre Grenzen. Genau hier setzt die Pfahlgründung an: Sie zählt zu den Tiefgründungen und leitet die Lasten eines Gebäudes über schlanke, tragfähige Pfähle in tiefere, stabile Bodenschichten ab. So entsteht ein Fundament, das auch dann sicher steht, wenn der Untergrund weich oder instabil ist.
Wie unterscheidet sich eine Pfahlgründung von anderen Tiefgründungsmethoden?
Im Bauwesen gibt es mehrere Methoden, um Fundamente zu gründen, wenn die oberflächennahen Böden nicht tragfähig genug sind. Neben der Pfahlgründung gehören dazu auch die Brunnengründung und das Schlitzwandverfahren. Jede Methode funktioniert anders und hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen einfachen Überblick:
| Pfahlgründung | Brunnengründung | Schlitzwandverfahren | |
| Funktionsweise | Übertragung der Lasten über Pfähle in tiefere Bodenschichten | Lastableitung über einen abgeteuften Brunnenschacht | Tragende oder stützende Betonwände im Boden |
| Einsatz | Gebäude auf weichem Boden | Kleinere Bauwerke, wie Pfeiler, oder in geringer Tiefe | Baugruben, innerstädtischer Bereich, hoher Grundwasserstand |
| Häufigkeit | Häufigste Tiefgründung, Standard im modernen Tiefbau | Selten, meist nur noch in Spezialfällen | Häufig bei städtischen Großprojekten oder Tiefgaragen |
Wann ist eine Pfahlgründung notwendig?
Eine Pfahlgründung kommt immer dann ins Spiel, wenn der Boden an der Oberfläche nicht genug Tragfähigkeit bietet oder sich aus sehr unterschiedlichen Schichten zusammensetzt. Typisch sind Standorte, an denen sich Torf, Lehm, Sand oder Schlick ungleichmäßig abwechseln, wie es zum Beispiel in vielen Küstenregionen oder in Marschgebieten der Fall ist. In solchen Böden kann ein normales Fundament mit der Zeit absacken. Das führt nicht selten zu Rissen im Mauerwerk, Schieflagen oder sogar zu Setzungen ganzer Gebäude.
Auch bei hohem Grundwasserspiegel oder wenn die Bodenbeschaffenheit stark schwankt, ist eine Pfahlgründung oft die einzige Möglichkeit, um Sicherheit zu gewährleisten. Sie überträgt die Bauwerkslasten gezielt in tiefere Bereiche des Untergrunds – dorthin, wo der Boden wirklich tragfähig ist.
Gleiches gilt bei Gebäuden, die besonders schwer sind oder eine große Grundfläche haben. Ob Brückenbau, mehrstöckige Wohnhäuser oder Industriehallen: Überall dort, wo hohe Lasten wirken, reicht eine einfache Flachgründung meist nicht mehr aus.
Hinzu kommt: Durch veränderte Klimabedingungen verändern sich auch die Bodenverhältnisse. Heftige Regenfälle, Austrocknung durch Hitze oder steigendes Grundwasser belasten Fundamente zunehmend. Eine Pfahlgründung bietet hier nicht nur eine technische Lösung, sondern für private wie öffentliche Bauprojekte auch ein Stück Zukunftssicherheit.
Welche Vorteile hat eine Pfahlgründung?
Pfahlgründungen gelten nicht umsonst als eine der zuverlässigsten Methoden im Tiefbau. Egal ob Neubau, Sanierung oder Spezialfall – dieses Verfahren bringt eine ganze Reihe an handfesten Vorteilen mit.
✔ Für jeden Boden geeignet
Ob lehmig, torfig oder sandig, es gibt kaum eine Bodenart, bei der keine passende Pfahlvariante gefunden werden kann. Dank der vielen Pfahlsysteme lassen sich sogar schwierige Untergründe sicher nutzen.
✔ Trägt auch große Lasten ohne Probleme
Selbst bei schweren Bauwerken, wie Industriehallen oder mehrgeschossigen Gebäuden, leitet eine Pfahlgründung die Lasten zuverlässig in tiefere Bodenschichten ab und sorgt so für Stabilität.
✔ Passend für Boden und Bauwerk wählbar
Je nach Bodenverhältnissen und geplanter Nutzung des Gebäudes lässt sich vom erschütterungsfreien Bohrpfahl bis zum rustikalen Rammpfahl der Pfahltyp genau darauf abstimmen.
✔ Platzsparend im Aufbau
Gerade bei engen Baustellen oder dichter Nachbarbebauung spielt die Pfahlgründung ihre Stärke aus. Sie braucht weniger Platz als klassische Fundamente – ein echter Vorteil im urbanen Raum.
✔ Zeitersparnis beim Bauen
Viele Pfahlverfahren lassen sich schnell umsetzen, oft sogar ohne aufwendige Erdarbeiten. Wer zügig starten will, hat mit der Pfahlgründung die richtige Tiefgründungsart gewählt.
✔ Weniger Folgekosten durch Setzungen oder Schäden
Ein falsch gewähltes Fundament rächt sich oft Jahre später. Pfahlgründungen senken das Risiko für Setzungen, Risse oder Schiefstellungen und damit auch die Wartungs- und Reparaturkosten.
Welche Arten der Pfahlgründung gibt es?
Je nach Bodenbeschaffenheit, Gebäudeart und den Anforderungen an die Tragfähigkeit kommen bei der Tiefgründung unterschiedliche Pfahlsysteme zum Einsatz. Auch der Grundwasserstand, die Zugänglichkeit der Baustelle und der verfügbare Platz spielen eine zentrale Rolle. Das Ziel ist bei allen Verfahren gleich: Die Lasten des Bauwerks sollen dorthin geleitet werden, wo der Boden stabil genug ist, um sie dauerhaft zu tragen, und das ist meist einige Meter tiefer als gedacht.
In der Praxis haben sich vor allem die folgenden Arten von Pfahlgründungen bewährt:
Rammpfähle
Rammpfähle gehören zu den Klassikern unter den Pfahlsystemen. Sie werden mit speziellen Maschinen kraftvoll in den Boden gerammt – Stück für Stück, bis tragfähige Bodenschichten erreicht sind. Besonders gut funktioniert das, wenn der Untergrund nicht zu weich ist und bereits in relativ geringer Tiefe ausreichend Tragfähigkeit bietet. Weil das Verfahren schnell geht, ist es wirtschaftlich sehr attraktiv, allerdings auch sehr laut und mit spürbaren Erschütterungen verbunden. Deshalb sieht man Rammpfähle vor allem dort, wo es Platz gibt und Lärm kein Problem ist: etwa bei Infrastrukturprojekten, Brückenbau oder Bauten auf freiem Gelände.
Bohrpfähle
Bohrpfähle sind das genaue Gegenteil von Rammpfählen, wenn es um den Einbau geht: Statt mit Wucht in den Untergrund geschlagen zu werden, wird für jeden Pfahl zuerst ein Loch gebohrt. In diesen Hohlraum kommt dann eine Bewehrung aus Stahl, anschließend wird alles mit Beton ausgegossen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Es entstehen kaum Vibrationen, die Methode ist deutlich leiser, und sie erlaubt sehr präzises Arbeiten. Ideal also für Wohngebiete, innerstädtische Lagen oder Baustellen mit wenig Platz. Bohrpfähle sind zudem extrem anpassungsfähig. Selbst bei hohem Grundwasser, unregelmäßigem Baugrund oder engen Verhältnissen liefern sie zuverlässige Ergebnisse.
Mikropfähle
Wenn klassische Maschinen zu groß sind oder der Boden besonders schwierig ist, kommen Mikropfähle ins Spiel. Diese schlanken Stahlrohre haben nur einen kleinen Durchmesser und werden mit Hochdruck in den Boden eingebracht. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie jedoch nicht so viel Last aufnehmen. Das macht sie zur idealen Wahl bei Sanierungen, Gebäudeverstärkungen oder Anbauten. Auch bei Projekten im Bestand, bei denen die Fundamente nachträglich ertüchtigt werden müssen, spielen Mikropfähle ihre Stärken aus. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Sie lassen sich durch moderne Injektionsverfahren exakt an die jeweilige Bodenstruktur anpassen.
Verdrängungspfähle
Diese Pfahlart wird eingesetzt, wenn beim Einbau möglichst wenig Material aus dem Boden geholt werden soll. Statt zu bohren, wird das Erdreich seitlich erschütterungsfrei verdrängt – daher der Name. Das hat zwei Vorteile: Zum einen wird der Boden rund um den Pfahl verdichtet, was für zusätzliche Stabilität sorgt. Zum anderen spart man sich den Abtransport von Aushubmaterial. Verdrängungspfähle funktionieren besonders gut bei bindigen Böden, in Küstenregionen mit weichem Untergrund oder bei Bauwerken, die schnell fertiggestellt werden müssen. Sie kommen häufig mit Voll- oder Teilverdrängungspfählen zum Einsatz, einem Verfahren, das Bohren und Verdrängen effizient verbindet. Beim Vollverdrängungsverfahren wird nur ein kleiner Teil des Bodens gefördert. Hierfür benötigt man größere Maschinen mit viel Kraft. Hingegen wird beim Teilverdrängungsschraubbohrpfahl mit kleineren Maschinen gebohrt, weil nicht so viel Boden verdrängt und damit an die Oberfläche gefördert wird.
Schraubpfähle
Schraubpfähle funktionieren ähnlich wie eine große Metallschraube: Sie werden mechanisch in den Boden eingedreht, ganz ohne Beton oder aufwendige Aushubarbeiten. Der große Vorteil liegt in der Schnelligkeit: Schraubpfähle können direkt nach dem Einbau belastet werden und sind besonders bei kleinen Bauprojekten beliebt, etwa bei Garagen, Terrassen, Carports oder Solaranlagen. Auch bei temporären Konstruktionen sind sie gefragt, weil sie sich wieder leicht entfernen lassen. Wichtig zu wissen: Für größere oder besonders schwere Bauwerke sind sie nicht geeignet. Hier stoßen Schraubpfähle an ihre Traglastgrenzen.
Pfahlgründung in der Praxis: 3 Anwendungsszenarien
Pfahlgründung ist nicht gleich Pfahlgründung: Je nachdem, wo und was gebaut wird, unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Ein schweres Industriegebäude stellt ganz andere Ansprüche an das Fundament als ein Einfamilienhaus oder ein Bauprojekt an der Küste. Genau deshalb gibt es verschiedene Pfahlarten, die sich je nach Boden, Last und Baustellensituation gezielt einsetzen lassen. Die folgenden Beispiele zeigen, welche Pfahlgründung sich für welche Bauprojekte besonders bewährt hat und worauf es in der Praxis ankommt.
1. Industrie- und Gewerbebauten
Bei Industrie- oder Gewerbebauten geht es selten um kleine Lasten. Ob Fertigungshalle, Logistikzentrum oder Verwaltungsgebäude: Hier wirken enorme Bauwerkslasten, die zuverlässig in den Boden abgeleitet werden müssen. Gleichzeitig muss der Bau oft schnell, präzise und wirtschaftlich umgesetzt werden. Kein Wunder also, dass bei solchen Projekten besonders häufig auf Pfahlgründungen gesetzt wird.
Der größte Unterschied von Industrie- und Gewerbebauten zu einem Wohnhaus liegt in der Lastverteilung. Maschinen, Lagerware, Fahrzeuge oder tragende Stahlkonstruktionen bringen nicht nur enorm viel Gewicht mit, sondern auch punktuelle Belastungen, die ein Fundament exakt aufnehmen muss. Gerade bei großen Spannweiten oder schweren Produktionsanlagen darf es später keine Setzungen geben, sonst drohen Risse oder Verformungen im Gebäude, was im schlimmsten Fall den laufenden Betrieb zum Erliegen bringt.
Bei Industriegebäuden werden meist Rammpfähle oder sogenannte Verdrängungspfähle eingesetzt. Diese Varianten sind besonders tragfähig, lassen sich in vielen Fällen schnell einbauen und benötigen wenig vorbereitende Maßnahmen. Sie werden mit spezialisierten Geräten direkt in den Boden gerammt – was Tempo bringt, aber auch Erschütterungen verursacht.
Wenn Erschütterungen ein Problem sind, etwa bei sensibler Nachbarbebauung oder aus Umweltschutzgründen, greifen viele Bauherren stattdessen zu Verdrängungspfählen. Diese werden mit drehender Bewegung eingebracht und verdichten gleichzeitig den Boden, ohne Material zu entnehmen. Das macht sie ideal für bindige Böden mit schwankender Qualität.
2. Wohnungsbau: Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser
Auch im Wohnungsbau ist die Wahl der richtigen Gründungsart entscheidend, besonders dann, wenn der Untergrund des Grundstücks auf den ersten Blick schwierig wirkt. Ob Einfamilienhaus am Stadtrand oder Mehrfamilienhaus in der Stadt: Wenn der Baugrund weich, feucht oder ungleichmäßig ist, kann eine Pfahlgründung nicht nur die bessere, sondern manchmal auch die einzige sinnvolle Gründungsmethode sein.
Ein häufiger Grund für den Einsatz von Pfählen sind schwierige Bodenschichten, also Böden, die an der Oberfläche nicht tragfähig genug sind. Das betrifft zum Beispiel Grundstücke mit Torf, Lehm, aufgeschüttetem Boden oder wechselnder Bodenbeschaffenheit. Gerade in Neubaugebieten oder in der Nähe von Gewässern ist das keine Seltenheit.
Aber auch bestimmte Bauentscheidungen machen eine Pfahlgründung notwendig: etwa wenn ein Keller geplant ist, zusätzliche Lasten durch Aufstockungen entstehen oder eine eng angrenzende Bebauung besondere Anforderungen an die Setzungssicherheit stellt.
Damit beim Bauen niemand gestört wird – weder die Nachbarn noch das eigene Bauwerk – kommen im Wohnungsbau vor allem drei Pfahlarten zum Einsatz: Bohrpfähle, Verdrängungsschraubbohrpfähle und Mikropfähle. Alle drei lassen sich ohne Erschütterungen und mit vergleichsweise kleinem Gerät herstellen. Zudem sind diese Bohrverfahren leiser als die vorgenannten. Das macht sie ideal für bebaute Wohngebiete, in denen klassische Rammverfahren zu viel Lärm oder Vibrationen verursachen würden. Oder wo schlichtweg nur eine kleine Baulücke ist, denn die Geräte für Verdrängungsschraubbohrpfähle und Mikropfähle sind deutlich kleiner.
Bohrpfähle sind besonders geeignet, wenn die Bodenverhältnisse anspruchsvoll sind oder wenn mit hohem Grundwasser gearbeitet werden muss. Mikropfähle hingegen kommen zum Einsatz, wenn der Platz sehr knapp ist, etwa bei Anbauten, engen Grundstücken oder im Bestand. Für Verdrängungsschraubbohrpfähle gibt es kleinere Geräte, die die Lücke zwischen den Maschinen für Mikropfählen und Bohrpfählen schließt, beispielsweise die von Thade Gerdes.
3. Bauen in Küstenregionen
In Küstenregionen oder in der Nähe von Flüssen und Seen ist der Untergrund oft alles andere als ideal für den Hausbau. Hier wechseln sich weiche Bodenschichten wie Torf, Schlick, feiner Sand oder Lehm in unregelmäßiger Folge ab. Diese Böden können die Lasten eines Gebäudes in oberflächennahen Bereichen nicht gleichmäßig tragen, was langfristig zu Setzungen, Rissen im Mauerwerk oder einem instabilen Fundament führen kann.
Eine klassische Flachgründung reicht unter solchen Bedingungen meist nicht aus. Stattdessen braucht es eine Pfahlgründung, die das Gewicht des Bauwerks gezielt in tiefere, tragfähige Schichten leitet. Nur damit bietet der Boden die nötige Tragfähigkeit, um Gebäude dauerhaft und sicher zu stützen. Besonders relevant ist das in Regionen mit hohem Grundwasserstand: Wenn das Wasser beim Aushub eindringt oder den Baugrund aufweicht, wird das Bauen zur technischen Herausforderung. Pfähle umgehen dieses Problem aber, weil sie nicht auf eine breite Gründung nahe der Oberfläche angewiesen sind.
In der Praxis kommen in solchen Lagen vor allem zwei Pfahlsysteme zum Einsatz. Verdrängungspfähle sind eine häufige Wahl, weil sie beim Einbau das Erdreich zur Seite drücken, statt es zu entfernen. Dadurch verdichtet sich der umliegende Boden zusätzlich, was die Stabilität des Fundaments erhöht. Ein klarer Vorteil bei weichen oder bindigen Böden. Wenn der Untergrund etwas tragfähiger ist, werden auch Rammpfähle eingesetzt. Sie lassen sich schnell einbringen und eignen sich besonders für Projekte mit hohen Lasten, etwa bei massiven Wohngebäuden oder Gewerbeeinheiten in Küstennähe.
Typische Bauprojekte, bei denen diese Verfahren angewendet werden, sind etwa Ferienhäuser in Strandnähe, Wohnhäusern in Marschgebieten, Uferbebauungen mit hohem Feuchtegehalt im Boden oder auch technische Gebäude wie Pumpstationen, Steganlagen oder Lagerhallen in Hafennähe. Überall dort, wo der Untergrund nicht verlässlich trägt, sorgt die richtige Art der Pfahlgründung dafür, dass das Gebäude langfristig stabil und sicher steht.
5 Sonderfälle
Nicht jedes Bauprojekt startet auf der grünen Wiese. Oft geht es darum, bestehende Gebäude zu erweitern, zu sanieren oder baulich zu verändern. Genau in diesen Fällen kommen Sonderlösungen der Pfahlgründung ins Spiel, besonders dann, wenn der vorhandene Untergrund nachträglich stabilisiert oder zusätzliche Lasten aufgenommen werden müssen. Auch im Brückenbau, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder im direkten Kontakt mit Grundwasser braucht es spezielle Pfahlsysteme und Einbauverfahren.
1. Sanierungen im Bestand
Bei älteren Gebäuden mit Setzungsrissen, instabilem Fundament oder mangelhafter Lastabtragung kann eine nachträgliche Pfahlgründung die einzig sinnvolle Lösung sein. Häufig kommen hier Mikropfähle zum Einsatz. Sie lassen sich mit kompakten Geräten einbringen, selbst bei engem Zugang oder in bebauten Innenbereichen. Mit Injektionsverfahren wird der umliegende Boden zusätzlich verfestigt. Das sichert nicht nur die bestehende Struktur, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Gebäudes deutlich.
2. Aufstockungen
Wer ein bestehendes Gebäude aufstocken oder umbauen will, bringt oft zusätzliche Bauwerkslasten ins Spiel, sei es durch ein neues Dachgeschoss, mehr Wohnfläche oder eine andere Nutzung. Damit das bestehende Fundament nicht überlastet wird, kommen Pfahlsysteme zum Einsatz, die gezielt die neuen Kräfte in tiefere Schichten leiten. Auch hier sind Mikropfähle eine bewährte Lösung, da sie sich präzise planen und zielgerichtet einbringen lassen, ohne das gesamte Gebäude freizulegen.
3. Denkmalgeschützte Gebäude
Bei denkmalgeschützten Bauwerken ist äußerste Vorsicht gefragt. Eingriffe in die Substanz sind oft nur sehr begrenzt erlaubt. Gleichzeitig müssen Setzungen gestoppt oder historische Fundamente stabilisiert werden. Mit Pfahlgründungssystemen, die punktuell und ohne große Erschütterung eingebracht werden, lässt sich hier viel erreichen: Die Baustruktur bleibt unangetastet, die Stabilität wird verbessert und die Bausubstanz geschützt. Dafür kommt in der Regel ein Mikropfahl oder ein Teilverdrängungsschraubbohrpfahl zum Einsatz.
4. Pfahlgründung im Wasser- und Brückenbau
Wenn Pfahlgründungen unter Wasser zum Einsatz kommen, wie bei Steganlagen, Uferbefestigungen oder Brückenpfeilern, gelten besondere Anforderungen: Hier zählt neben der Tragfähigkeit auch die Beständigkeit gegen Strömung, Korrosion und wechselnde Wasserstände. Eingesetzt werden meist Stahlpfähle mit speziellen Beschichtungen oder Verbundlösungen, die dauerhaft belastbar sind. Die Herstellung erfolgt oft vom Wasser aus mit schwimmenden Geräten oder über temporäre Arbeitsplattformen.
5. Kombination verschiedener Pfahlsysteme
In komplexen Projekten reicht manchmal eine einzelne Pfahlart nicht aus. Dann werden kombinierte Lösungen eingesetzt, etwa die Verbindung aus Flachgründung und Pfählen, oder unterschiedliche Pfahlarten in einem Bauwerk, je nach Teilbereich. Solche Hybridlösungen ermöglichen eine punktgenaue Anpassung an wechselnde Bodenverhältnisse, unterschiedliche Lasten und bauliche Einschränkungen – und sorgen dafür, dass das Fundament in allen Bereichen gleichmäßig trägt.
Ein typisches Beispiel ist ein Logistikzentrum mit angeschlossener Verwaltung: Während der Hallenbereich mit hohen Punktlasten auf Rammpfählen gegründet wird, genügt im Bürotrakt eine Flachgründung, eventuell ergänzt durch kurze Bohrpfähle in Teilbereichen mit weichem Untergrund.
Was kostet eine Pfahlgründung?
Durchschnittliche Preise nach Pfahlart und Quadratmeter
| Rammpfahl | ca. 80–150 € pro Meter |
| Bohrpfahl | ca. 150–300 € pro Meter |
| Mikropfahl | ca. 250–500 € pro Meter |
| Schraubpfahl | ca. 80–120 € pro Meter |
| Verdrängungspfahl | ca. 100–220 € pro Meter |
So erkennen Sie die richtige Pfahlgründung für Ihr Bauprojekt
Die Auswahl der passenden Pfahlgründung ist kein Bauchgefühl, sondern das Ergebnis einer technisch sauberen Planung. Damit das Fundament wirklich hält, müssen mehrere Punkte geprüft und gegeneinander abgewogen werden. Denn nicht jede Pfahlart passt zu jedem Bauvorhaben und schon kleine Unterschiede im Boden können große Auswirkungen auf die Tragfähigkeit haben. Im Folgenden nennen wir Ihnen 5 Kriterien, worauf Sie achten sollten, um die richtige Pfahlmethode für Ihr Bauprojekt auszuwählen.
1. Wie sieht der Baugrund aus?
Der erste und wichtigste Schritt ist die Bodenuntersuchung. Sie zeigt, aus welchen Schichten sich der Untergrund zusammensetzt, wie tragfähig er ist und ob Wasser eine Rolle spielt. Ohne diese Analyse lässt sich keine verlässliche Gründungsentscheidung treffen. Wichtig ist auch: Die Bodenverhältnisse können selbst auf einem einzigen Grundstück stark schwanken, besonders bei aufgeschütteten oder ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen.
2. Welche Lasten müssen getragen werden?
Ein einfacher Carport stellt andere Anforderungen an das Fundament als eine Produktionshalle oder ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Deshalb müssen die Bauwerkslasten genau berechnet werden, inklusive Eigengewicht, Nutzlasten und möglichen Zusatzlasten wie Wind, Schnee oder technischen Anlagen. Je höher und punktueller die Belastung, desto tragfähiger muss das Pfahlsystem sein.
3. Welche Gegebenheiten hat die Baustelle?
Auch die Lage der Baustelle beeinflusst die Wahl der Pfahlart. In engen Hinterhöfen oder in dicht bebauten Stadtgebieten sind große Geräte oft nicht einsetzbar. Hier kommen Teilverdrängungsschraubbohrpfähle oder Mikropfähle ins Spiel. Auf freien Flächen mit gut erreichbarem Gelände dagegen lassen sich auch Rammpfähle oder Verdrängungspfähle wirtschaftlich einsetzen.
4. Gibt es Einschränkungen durch Lärm oder Erschütterung?
Gerade in Wohngebieten oder bei empfindlicher Nachbarbebauung spielt das Thema Erschütterungen eine große Rolle. Dort, wo Rammverfahren zu viel Lärm oder Vibration verursachen würden, sind erschütterungsarme Systeme wie Teilverdrängungsschraubbohrpfähle die bessere Wahl.
5. Gibt es Besonderheiten im Bestand?
Wenn das Projekt auf einem bestehenden Fundament aufbaut, zum Beispiel bei einer Aufstockung, Erweiterung oder Sanierung, muss geprüft werden, ob die vorhandene Gründung verstärkt werden muss. Oft reicht eine Flachgründung nicht aus, um neue Lasten aufzunehmen. Hier sichern Mikropfähle gezielt einzelne Bereiche ab, ohne den Bestand zu beeinträchtigen.
Fazit: Die richtige Pfahlgründung für Ihr Bauprojekt
Wer auf sicherem Grund bauen will, muss wissen, was darunter liegt. Denn nicht jeder Boden ist gleich beschaffen und nicht jede Gründungsart funktioniert überall. Eine Pfahlgründung hingegen ist oft die sicherste und wirtschaftlichste Variante, wenn der Boden nicht tragfähig ist. Ob beim Ferienhaus in Küstennähe, der Produktionshalle mit hohen Punktlasten, einem Mehrfamilienhaus auf lehmigem Untergrund oder bei der Sanierung eines Altbaus mit Rissen im Fundament: Pfähle sorgen dafür, dass Bauwerke dort stehen bleiben, wo sie sollen, ohne dass es später zu Setzungsproblemen kommt.
Welche Pfahlart für Ihr Bauvorhaben die richtige ist, hängt nicht nur vom Boden ab, sondern auch von der Lastverteilung, dem Bauablauf und den Gegebenheiten auf der Baustelle. Eine fundierte Baugrunduntersuchung und das Wissen um die richtige Anwendung sind deshalb entscheidend, genauso wie ein Partner, der die technischen Möglichkeiten und regionalen Besonderheiten kennt.
Wenn Sie ein Bauprojekt planen und sich nicht sicher sind, welche Tiefgründungsmethode zu Ihrem Grundstück passt: Lassen Sie sich beraten, bevor Sie bauen. Thade Gerdes als erfahrenes Fachunternehmen ist Ihr Ansprechpartner von der Planung bis zur Umsetzung tragfähiger Pfahlgründungen im gesamten norddeutschen Raum.
Häufig gestellte Fragen zur Pfahlgründung Arten
Was ist der Unterschied zwischen Flachgründung und Pfahlgründung?
Der Hauptunterschied zwischen einer Flachgründung und einer Pfahlgründung liegt in der Tiefe und in der Tragfähigkeit des Bodens. Bei einer Flachgründung wird das Gebäude direkt auf einem tragfähigen Untergrund gegründet, der sich nah an der Oberfläche befindet. Das funktioniert gut, wenn der Boden dort stabil genug ist, um das Gewicht des Bauwerks gleichmäßig aufzunehmen. Ist der Boden allerdings weich, durchfeuchtet oder ungleichmäßig aufgebaut, stößt diese Methode schnell an ihre Grenzen. Genau dann kommt die Pfahlgründung ins Spiel. Sie zählt zu den Tiefgründungen und leitet die Lasten des Gebäudes über lange, schlanke Pfähle in tiefere Bodenschichten ab, die zuverlässig tragen, auch dann, wenn die oberen Schichten ungeeignet sind.
Wann ist eine Pfahlgründung notwendig?
Eine Pfahlgründung wird immer dann notwendig, wenn die obersten Bodenschichten nicht genug Tragfähigkeit bieten. Das ist oft bei Lehm, Sand, Torf oder Schlick der Fall – also bei Böden, die sich unter Belastung stark zusammendrücken oder ungleichmäßig absinken. Auch wenn das Grundwasser sehr hoch steht oder der Boden aus wechselnden Schichten besteht, kann eine Flachgründung nicht für die nötige Sicherheit sorgen. Hinzu kommen Bauprojekte mit besonders hohen Lasten, wie mehrgeschossige Wohngebäude, Brücken oder Industriehallen. Hier müssen die Kräfte gezielt in tiefere, stabile Zonen abgeleitet werden. Vor allem in Küstenregionen kann eine Pfahlgründung die einzige wirtschaftliche Methode sein, um spätere Schäden durch Setzungen zu vermeiden.
Welche Pfahlarten gibt es?
Es gibt nicht die eine Pfahlgründung, sondern gleich mehrere Varianten, die je nach Baugrund, Gebäudetyp und Platzverhältnissen gewählt werden. Besonders verbreitet sind Rammpfähle, die mit viel Kraft in den Boden geschlagen werden. Sie bieten eine hohe Tragfähigkeit und lassen sich schnell einbauen, verursachen aber auch Lärm und Erschütterung. Bohrpfähle funktionieren ganz ohne Rammen: Hier wird ein Hohlraum gebohrt und anschließend mit Beton verfüllt. Das ist leiser und präziser, ideal für enge oder sensible Baustellen. Mikropfähle kommen zum Einsatz, wenn der Platz knapp ist oder das Gebäude schon steht. Sie lassen sich mit kleinen Geräten einbringen und sind besonders gut für Sanierungen geeignet. Bei Verdrängungspfählen wird das Erdreich nicht entfernt, sondern zur Seite verdrängt, was zusätzlich für mehr Stabilität im Boden sorgt. Und dann gibt es noch Schraubpfähle, die sich wie eine überdimensionale Schraube in den Boden eindrehen lassen – ganz ohne Beton oder schwere Maschinen. Zu guter Letzt gibt es Mischformen wie Verdrängungsschraubbohrpfähle, die gerne in Baulücken oder kleinen Grundstücken für Wohnhäuser, Anbauten, kleine Hallen oder kleinere Industriebauten genommen werden. Für jedes Bauprojekt gibt es also die passende Pfahllösung.
Wie finde ich heraus, welche Pfahlgründung zu meinem Bauprojekt passt?
Das hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich nur mit einer professionellen Planung wirklich sicher sagen. Der wichtigste Punkt ist der Baugrund: Eine Bodenuntersuchung zeigt, wie tragfähig die einzelnen Schichten sind, wie tief die Gründung reichen muss und ob beispielsweise Grundwasser eine Rolle spielt. Dann geht es um das Gebäude selbst – also die zu tragenden Lasten, die Größe und Nutzung. Auch die Zugänglichkeit der Baustelle spielt eine Rolle: In engen Innenhöfen oder dicht bebauten Stadtlagen sind große Geräte kaum einsetzbar. Und natürlich müssen mögliche Lärmschutz- oder Erschütterungsgrenzen berücksichtigt werden, zum Beispiel in Wohngebieten oder bei denkmalgeschützten Gebäuden. Ein erfahrener Fachbetrieb wie Thade Gerdes bringt all diese Aspekte zusammen und plant die passende Pfahlgründung für Ihr Projekt.
Was kostet eine Pfahlgründung?
Die Kosten einer Pfahlgründung hängen stark von der Pfahlart, dem Baugrund, der Pfahllänge und den baulichen Rahmenbedingungen ab. Zur Orientierung:
| Rammpfahl | ca. 80–150 €/Meter |
| Bohrpfahl | ca. 150–300 €/Meter |
| Mikropfahl | ca. 250–500 €/Meter |
| Verdrängungspfahl | ca. 100–220 €/Meter |
| Schraubpfahl | ca. 80–120 €/Meter |
Ein Fachbetrieb wie Thade Gerdes erstellt nach einer Baugrunduntersuchung ein passendes Angebot für Ihr Projekt.
Welche Vorteile hat eine Pfahlgründung gegenüber anderen Methoden?
Die Pfahlgründung bietet gleich mehrere Vorteile, vor allem dann, wenn der Baugrund nicht ideal ist. Sie funktioniert dort, wo eine Flachgründung längst versagt, etwa bei weichen oder wasserführenden Böden, und lässt sich präzise auf die Anforderungen des Gebäudes abstimmen. Pfahlgründungen tragen auch hohe Lasten gleichmäßig und sicher ab, was gerade bei großen Spannweiten oder punktuellen Belastungen entscheidend ist. Sie sind zudem platzsparend in der Herstellung, ideal für enge Grundstücke oder innerstädtische Lagen. Viele Verfahren sind schnell umsetzbar, was die Bauzeit verkürzt, und das Risiko für spätere Setzungen, Risse oder Sanierungskosten wird deutlich reduziert. Kurz gesagt: Eine gut geplante Pfahlgründung zahlt sich langfristig immer aus.
Kommt eine Pfahlgründung auch bei kleineren Bauprojekten in Frage?
Ja, definitiv. Auch kleinere Projekte wie Garagen, Carports, Gartenhäuser oder Anbauten profitieren von einer Pfahlgründung, besonders dann, wenn der Baugrund nicht zuverlässig trägt oder das Gelände schwer zugänglich ist. In solchen Fällen kommen häufig Mikropfähle oder Schraubpfähle zum Einsatz. Sie lassen sich ohne schwere Maschinen einbauen, verursachen kaum Erschütterung und sind direkt nach dem Einbau belastbar. Auch bei temporären Bauten, etwa Solaranlagen oder Messebauten, ist die Pfahlgründung eine schnelle und sichere Lösung, weil viele Systeme rückstandslos wieder entfernt werden können.
Wie läuft die Planung und Umsetzung einer Pfahlgründung ab?
Der Ablauf beginnt immer mit einer Baugrunduntersuchung. Nur so lässt sich zuverlässig ermitteln, wie tief die tragfähigen Schichten liegen und welche Pfahlart am besten passt. Danach erfolgt die statische Bemessung: Wie viele Pfähle braucht es? Wie groß müssen sie sein? Welche Lasten müssen aufgenommen werden? Auf dieser Grundlage plant ein Fachbetrieb die bauliche Umsetzung. Je nach Verfahren wird der Pfahl entweder gerammt, gebohrt, verdrängt oder eingeschraubt. Dabei kommen unterschiedliche Maschinen zum Einsatz, die je nach Baustelle und Pfahlsystem ausgewählt werden. Wichtig ist: Die Umsetzung muss präzise und kontrolliert erfolgen, denn Fehler in der Gründung zeigen sich oft erst Jahre später. Mit einem erfahrenen Partner wie Thade Gerdes läuft die gesamte Planung und Ausführung aus einer Hand – vom ersten Bohrkern bis zum letzten Pfahl.
